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Nachtrag II       Schulenburg  - Nordsteimke
Volkswagen – Überarbeitung Schulenburg - Nordsteimke

13.05.2021

Im Menüpunkt VW – dies und das ist geplant, Vergessenes und Übersehenes aus der bisherigen Ausarbeitung oder auch aktuelle Neuentdeckungen vorzustellen. Dabei sollen die  zukünftigen Einstellungen nicht im Anschluss an die letzte Information erfolgen, sondern unter Datumsangabe  immer obenan eingereiht werden, um unnötiges „Runterscrollen“  zu vermeiden, zumal die Einstellungen thematisch zu verschiedenen Anlässen erfolgen. Sie bedienen auf der Webleiste den Menüpunkt  FREIMACHUNG MIT FREISTEMPEL und können im Untermenü  VOLKSWAGEN – EIN DEUTSCHER MYTHOS öffnen und gelangen so am Ende der Leiste  auf  das Unterkapitel  VW – dies und das und hier die 27. Folge. 

Es sollen  zu Nordsteimke und dem Grafen Gebhard Hans Alexander  von der Schulenburg  3 Belege nachträglich und auch ergänzend vorgestellt werden. Schon einmal wurden  6 Briefbelege der adligen Wohnsitze von  Nordsteimke bei Vorsfelde nach Poschwitz bei Altenburg und ebenso auf dem umgekehrten Postweg ausgiebig dokumentiert.

Die wohl  rege und vermutliche  Mutter-Tochter-Korrespondenz  aus Poschwitz kann in gleichem Schriftzug 4fach belegt werden, aber auch 2 Briefdokumente fanden  den umgekehrten Postweg und belegen vermutlich den Ehemann Graf Gebhard Hans Alexander von der Schulenburg noch vor der Hochzeit mit Amalie Albertine Margaretha  Walpugis von der Gabelentz  im Jahr 1860  und noch einmal später nachweisbar im Jahr 1867 ebenfalls in gleichem Schriftzug und hier mit Unterschrift Dein Gebhard. Auch wenn der nachfolgende Briefbeleg ohne Absender firmiert, stammt er mit Sicherheit aus dem Haus der Grafen von der Schulenburg und ging über Vorsfelde  am 22. April  an Fräulein Margarethe von der Gabelentz  hochwohlgeboren zu Poschwitz  bei Altenburg.

Dazu an dieser Stelle ein kurzer Rückblick  auf den Brief vom 22.April 1860.

Vermutlich hat der Bräutigam Gebhard Hans Alexander von der Schulenburg den Brief selbst  an seine Braut und zukünftige Ehefrau  Fräulein Margarthe von der Gabelentz geschrieben, um letzte Vorbereitungen abzustimmen, denn am  12. Juni 1860 also gut 7 Wochen später war die Hochzeit auf Haus Poschwitz angesagt. Rückseite mit Stempel Braunschweig 23.4., Bahnpost Minden-Berlin 23.4. und Ankunft 24.4.1860. Durch Brieföffnung teilzerstörtes Siegel.

Ein weiterer Beleg findet sich nun 5 Wochen später und damit 2 Wochen vor der Hochzeit in Poschwitz ein nochmaliges Schreiben von Graf Gebhard an seine zukünftige Ehefrau, die er noch ordnungsgemäß wieder mit FRÄULEIN anredet. Rückseitig Kastenstempel Helmstedt, Bahnpoststempel Minden – Berlin vom 29.5. und Ausgabestempel 30.5.

Beide Briefe sind auf gleichem Briefpapier geschrieben und auch folgende Briefhülle findet sich nun in  dieser  Form  und bestätigt  auch im Schriftzug somit  als Schreiber Graf Gebhard von der Schulenburg auf Nordsteimke mit einem Brief an den Herzoglich Braunschweigischen  Oberjägermeister Herrn von Veltheim  Hochgeboren zu Braunschweig. Post erneut Vorsfelde  ¾ Gutegroschen für Porto bis zu 10 Meilen. Rückseitig Ausgabestempel 12.8. Es finden sich verwandtschaftliche Beziehungen zwischen den Adelshäusern Schulenburg und Veltheim und wurden bereits an früherer Stelle beschrieben.

Zu Nordsteimke und dem dortigen Grafen von der Schulenburg noch ein  Quittungsbeleg mit Datum vom 26.12. 1872 über den Einzug  von Zeitungsgeld  durch die Vorsfelder Post.

Die vorstehenden  Belege wurden auch nachträglich in den Menüpunkt zu Schulenburg eingereiht, als auch noch einmal gesondert als Nachtrag II  vorgestellt.



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