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Kurzprofil Schach – Olympia München 1936
03.11.2022
Nach einigen Einstellungen und Ausarbeitungen zu den olympischen Spielen in Berlin, Kiel und Garmisch-Partenkirchen liegt es nahe auch einen Blick auf die Schach - Olympiade in München zu werfen.
Olympisch – Begriff aus dem altgriechischen Sportgeschehen - ist synonym zu setzen mit dem Wettkampf um höchste „himmlische“ Ehre - und hat sich von dem ursprünglichen Laufwettbewerb über Jahre ausgeweitet auf die Begriffsnutzung in allen möglichen Disziplinen und auch zu allen möglichen Ereignissen und Veranstaltungen.
Der „Groß“deutsche Schachbund hat vermutlich ausgehend von der Olympiade 1936 in Deutschland die Idee ein Schach – Olympia auszutragen aufgegriffen und in München realisiert. Die Terminierung am Ende der olympischen Spiele in Berlin mit dem 16.8.1936 den Beginn der Schach – Olympiade ebenfalls am 16.8.1936 zu starten, war sicherlich eine logische Konsequenz. Schach – Olympia München fand dann ausgehend vom 16.8. 1936 bis zum 1.9.1936 statt. Sportolympiasammler schließen damit randläufig gerne die Schachveranstaltung mit ein.
Selbst nicht Schachspieler soll dennoch ein kurzer Ausblick gewagt sein.
Es galt sicherlich eine Großveranstaltung mit 1680 Schachpartien zu organisieren und dies in der „ NS – Hauptstadt der Bewegung“.
Interessierten steht eine ausführliche und weitergehende Literatur zur Verfügung und hier sind aus der Bücherei des Großdeutschen Schachbundes die 6.und 7. Ausgabe anzuführen
SCHACH – OLYMPIA MÜNCHEN 1936 (hier erster Teil)
Der feierliche Empfang zu Ehren der olympischen Schachspieler fand in Nymphenburg im Schloss statt (Bild Regierungsempfang aus dem oben angeführtem Buchband).
Am Abend dann des 16.8.1936 hatte die Stadt München die Schachspieler aus 21 Nationen in den alten Rathaussaal eingeladen
Alter Rathaussaal (allerdings im Jahr 1859)
Austragungsort waren die Hallen des Ausstellungsparks in München
Oben Eingang zur Halle 1 und folgend der Blick in die Halle 1 und hier war auch das Sonderpostamt untergebracht (Abbildungen ebenfalls aus dem oben genanntem Buch und daraus auch die Vorstellung des Sonderstempels Schach = Olympia ).
Dazu noch eine Ergänzung mit der Blockausgabe Das Braune Band von Deutschland zu dem Galopprennen in München Riem 1936 als Einschreiben vom Sonderpostamt zur Schacholympiade mit dem Sonder – Einschreibzettel - München Ausstellungspark.
Hier noch einmal die wohl philatelistische Absicht mit der Kombination der olympischen Ereignisse in Deutschland im Jahr 1936
Sie finden die Ausarbeitung auf dieser Homepage unter den Kurzprofilen und hier im Rahmen der Vorstellung zu den Ausstellungen in Dresden 1927,1928 und 1936 und auch unter der neuen Homepageseite www.olympiaphilatelie.de
Kurzprofil Schach – Olympia München 1936
Fortsetzung
15.11.2022
Aus der ersten Vorstellung noch einmal eine kleine Wiederholung:
Olympisch – Begriff aus dem altgriechischen Sportgeschehen - ist synonym zu setzen mit dem Wettkampf um höchste „himmlische“ Ehre und hat sich von dem ursprünglichen Laufwettbewerb über Jahrzehnte ausgeweitet auf die Begriffsnutzung in allen möglichen Disziplinen und auch zu allen möglichen Ereignissen und Veranstaltungen.
Dazu nun beispielhaft noch Olympische Spiele, Olympiade, Olympia, Olymp und stets ist dabei das maximal mögliche und himmlische in der Anwendungsabsicht inkludiert.
Zunächst einmal weitere Schach – Olympiaden in Ost- und Westdeutschland (1960 u.1970)
und folgend sogar mit Sondereinschreibzettel 59 Siegen XIX Schach-Olympiade
leider auch kriegerische Aspekte missbrauchten den olympischen Begriff

und auch ein Weltfrontkämpferkongress erklärt das Kameradschaftstreffen zur Olympiade
und wesentlich friedlicher geht es da bei den Brieftauben – Olympiaden zu
Die Turnbewegung fand auch ihren Weg in den Hochschulbereich und die Festveranstaltungen unter dem Begriff DEUTSCH – AKADEMISCHES OLYMPIA führen an die Universitäten u.a. in Breslau, Danzig und auch Leipzig.
Die sozialistische Arbeiterbewegung organisierte im Sportbereich aus der Schweizer Zentrale in den Jahren 1919 bis 1939 Internationale Arbeiterolympiaden in Frankfurt, Wien und Antwerpen
die Olympia Schreibmaschinen stammten aus Erfurt und später Wilhelmshaven
da darf ein olympisches Verlagshaus nicht fehlen
es gab sogar ein „NACH-OLYMPIA DER REITER“
und aus Dortmund sind die OLYMPIA Betriebe anzuführen
und zuletzt aus dieser „olympischen Sonderserie“ noch eine Francotyp – Stammkarte aus der OLYMP Herrenwäschefabrik von Eugen Benzner in Grossingerheim mit Reduzierung der 5 olympischen Ringe zur Dreierkombination im Logo.
Sicherlich gibt es zu diesen olympischen Assoziationen noch weitere Beispiele außerhalb des Sportbereiches und ich würde mich über Hinweise (z.B. mit Genehmigung der Vorstellung) zu dieser Ausarbeitung freuen.
Sie finden die Ausarbeitung auf dieser Homepage unter den Kurzprofilen und hier im Rahmen der Vorstellung zu den Ausstellungen in Dresden 1927,1928 und 1936 und auch unter der neuen Homepageseite www.olympiaphilatelie.de
Bis demnächst wieder einmal, Ihr E.-M.Eden, Holzwickede