Deutsche Postautomation

Informationen zur deutschen Postautomation im Bereich Freimachung,
Briefannahme, Schalterbetrieb und Briefbearbeitung.



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Kurzprofil Dresden – Ausstellung

09.05.2022

Anlässlich der Beschäftigung im philatelistischem Zusammenhang mit den Themen Postautomation und auch Olympia  stolpert man auch über die Stadt Dresden.

Dresden verfügt über eine enorme Vielfalt im Ausstellungswesen  und dies seit Jahrzehnten und dazu einmal die Ausstellung aus dem Jahr 1896 und hier mit dem Ausstellungsgelände und auch ein Poststempel mit entsprechendem Hinweis.


Die Ausstellung im Jahr 1896  war übrigens für das sächsische  Kunstgewerbe und Handwerk vom 20.6. bis 28.9.1896 ausgerichtet unter dem Motto Die alte Stadt

                        dieses Motto prägte auch die Architektur  der Stadt Dresden zum Ende des 19. Jahrhunderts

                                        vorstehend einmal Hallenkomplex zur Hygiene-Ausstellung  im Jahr 1911

Die Beschäftigung mit dem  Dresdner Ausstellungswesen ist  höchst interessant aber im Rahmen dieser  Homepage geht nur ein Blick auf die Jahre 1927,1928 und 1936. Die Ausstellung  im Jahr 1927 lief unter der dem Thema  Das Papier. Breit gefächert zum Thema wurde die Papierproduktion und die Entwicklung von Schrift und Grafik  vorgestellt. 1,2 Millionen Besucher frequentierten die Ausstellung und benutzen evtl. auch das Sonderpostamt und hier ist nun erstmals ein Postfreistempler  auch im Schalterbetrieb in Einzelanwendung zur Freimachung  vorzustellen. Bekannt langjährig in der Verwendung von Massensendungen im  Betrieb hinter dem Schalter  konnte  hier der Postkunde  auch im Schalter seine Sendung freimachen.

       Diese Gelegenheit  nutzte der bekannte Philatelist Fritz Paeplow als Poststempelspezialist zur Dokumentation

Der im Detail abgebildete Postfreistempel ist etwas im Kontrast verstärkt, zeigt den bekannten Achteckwertrahmen und im Ortstempel Dresden dann der Zusatz Ausstellung und das Datum 5.8.1927 mit der Uhrzeit 16-17. Vom Aspekt her eigentlich ein recht unspektakulärer Postfreistempelabschlag den ich in 50 Jahren allerdings nur ein einziges Mal entdecken konnte.

Die Kenntnisse zur folgenden Ausstellung im Jahr 1928 unter dem Motto Die technische Stadt  sind nun diesbezüglich des erneuten Einsatzes eines Postfreistempels im Schalterbetrieb etwas ergiebiger, denn zur Ausstellung gab es einen Katalog mit zahlreichen Informationen.

                          Ferner liefen zur Zeit der Ausstellung im Postamt Dresden Altstadt 24 auch Werbestempel
 
       Einmal die Werbung im Einsatz als Ganzwerbestempelmaschine und einmal in der  Halbwerbestempeleinstellung.

Herausragendes Bauwerk war dann  das zu dieser Ausstellung  konstruierte und erbaute  Kugelhaus im Zentrum des Ausstellungsgeländes zwischen dem sog. Turm- und Brunnenhof. Benachbart  war der  Konzertplatz  und dazu  einmal die nachfolgende Fotopostkarte

Das vermutlich erste Kugelhaus der Welt beruhte auf einer Stahlkonstruktion mit Aluminiumblechverkleidung. Auf einem Sockel von 11.5m Höhe stand dann das Kugelhaus mit 6 Etagen und einem Durchmesser von 24m. Nachfolgend  dazu noch einmal eine Luftaufnahme zur Übersicht.


Kurzprofil Dresden – Ausstellung
Fortsetzung
30.06.2022

Schon einmal wurde auf den  Katalog  zur Ausstellung  Die technische Stadt im Jahr 1928 verwiesen. Umfangreich über ca. 130 Seiten konnte der interessierte Besucher sich über 750 Aussteller im Zusammenhang zur technischen Stadtentwicklung informieren und 1,8Millionen sind sicherlich  eine stattliche Besucherzahl gewesen.

Schon auf Seite 2 machte die Deutsche Reichspost auf ihre Präsentation in Halle 18 mit den  Abteilungen  Post,  Fernsprechwesen und Telegraphie aufmerksam

Eine Stellungnahme des Oberpostdirektors Heeger  auf den Seiten 33 und 34  gab Hinweise zur  politischen Ausgangslage und die zahlreichen Konzernfacetten mit ihren diesbezüglichen  Entwicklungsprojekten.

                                    Ein Lageplan kennzeichnete den  Reichspoststand auch mit dem Musterpostamt

Erneut war dann der Philatelist Fritz Paeplow als Stempelspezialist tätig und dokumentierte auch im Jahr 1928 im Ausstellungs- und Musterpostamt der Deutschen Reichspost in Dresden den Einsatz eines Postfreistemplers im Schalterbetrieb und mit der Möglichkeit der Einzelanwendung für den Besucher.

Unverändert im Achteckwertrahmen  findet sich im Ortstempelteil im Jahr 1928 neben dem  gleich gebliebenem Hinweis Ausstellung zu1927  nun in der Datumszeile links ein Sternchen und rechts die Postamtskennung  I zu Dresden.
Die Postautomationsversuche zur Rationalisierung der Freimachung im Schalterbetrieb gaben über Jahrzehnte (!) in der Regel stets nur kurzfristige Gastspiele bis hin zur aktuellen Version. Dazu eine Übersicht  vom Jahr 1928 bis zur aktuellen Gegenwart.

Links oben die Versuche mit den oben  vorgestellten  Schalterfreistemplern in Dresden  in den Jahren 1927/28  und rechts daneben ein Einschreibnummernzettel in Kombination mit Wertrahmen Deutsche Bundespost aus dem kurzfristigen Versuch  in den Jahren 1957 und 1958 in Frankfurt und Düsseldorf. Darunter links Schalterwertzeichendrucker (SchWZD) mit Automatenmarkenabgabe  in der „online Version des SchWZD Klüssendorf 667 im EPOS I – System“ (s. ausführliche Vorstellung im Menüpunkt Automatenmarken)   aus dem Zeitraum Ende 1982 bis Mitte 1984 in Wiesbaden, Bonn und Hannover hier mit Terminalquittung. Daneben rechts  die Einschreibvariante im Premiumlabelsystem mit direkter Freimachung integriert in das Computersystem des Postschalters versuchsweise ab April 1999  in Lörrach und Rottweil   und der R-Freistempel kombiniert mit R-Label ähnelte sehr den Versuchen aus 1957 bis 1959. Unten rechts dann die Wertvorgabe und Freimachung im Schalterverkauf 2003 im Pilotversuch an 5 Postämtern der dt. Post mit Druckern der Fa. Frama. Dieser ebenfalls zeitlich nur begrenzte Rationalsisierungsversuch im Postschalterbetrieb ähnelte sehr nach 76 Jahren dem Versuch aus dem Jahr 1927.

Im Jahr 2004 wurde dann die aktuell endgültig eingeführte Schalterfreimachung zur Daueranwendung mit der Digitalmarke im Label  gestartet.  Mit innovativen und zeitgemäßen Computerentwicklungen ist Deutschland in vielen Bereichen bis zur Installation und Anwendung  stets „sehr bedächtig“. Dies gilt sicherlich für viele Abläufe im Behördenbereich und  dies  in  bundesweiter   Kompatibilität.

Für den Philatelisten ist dann die  OLYMPIA  Postwertzeichen Ausstellung  Die Briefmarke im Jahr 1936 im Rahmen der Reichsgartenschau in Dresden  ein interessantes Kapitel.

Die relativ ausführliche  Vorstellung  dieser Olympiabriefmarkenausstellung   im Jahr  1936 möchte ich nicht nur im  Kurzprofil Ausstellung Dresden  sondern auch als eigenen  Menüpunkt auf der Homepageadresse www.olympiaphilatelie.de  einrichten.
Bis demnächst wieder einmal, Ihr E.-M.Eden, Holzwickede

Dresden – OLYMPIA Postwertzeichen Ausstellung
10.07.2022

Für den Philatelisten ist  die  OLYMPIA  Postwertzeichen Ausstellung  Die Briefmarke mit dem Datum vom 1. bis 16. August  im Jahr 1936 im Rahmen der Reichsgartenschau in Dresden  ein interessantes Kapitel.

Die Olympiapostwertzeichenausstellung lief quasi parallel zu den olympischen Sommerspielen in Berlin und der Veranstaltungsort war im Rahmen der angesprochenen  Reichsgartenschau  in  Dresden integriert, die vom 24. April bis 11. Oktober im Jahr 1936  lief. Die Reichsgartenschau wurde organisiert von der Stadt Dresden ferner dem „Blut und Boden“ - NS-Reichsnährstand und der Reichsbauernführer Darré eröffnete am 24.April.

Die  Post führte zur Werbung einen Maschinenstempel und auch die Poststelle des Oberbürgermeisters war mit ihrem Absenderfreistempel involviert

Interessant nun zur Olympia-Postwertzeichen - Ausstellung ist nun eine kleine 8seitige Informationsschrift im C6-Format und dazu nachfolgend die Frontseite mit dem charakteristischen  Kugelhaus im Hintergrund des Ausstellungsgeländes

                                                                       daraus 2 weitere Textseiten

                                            ebenso wurde weiterhin auf die Sonderstempelmöglichkeiten verwiesen

                              Das Sonderpostamt führte neben den Sonderstempeln im Einschreibzettel  den Eindruck
                                                                               Dresden 1 Ausstellung



Dresden – OLYMPIA Postwertzeichen Ausstellung 1936
1. Fortsetzung
19.07.2022

In der oben vorgestellten Informationsschrift waren zwei Seiten nun den  Ausstellungs=Festpostkarten  gewidmet

Die aufwendig gestalteten Festpostkarten waren in der mehrfarbigen Motivgestaltung  zu Deutscher Musik, Luftfahrt, Arbeit und Familie ausgeführt und hatten als Basis  entsprechend  verausgabte deutsche Postwertzeichen als Vorbild.

                                   Rückseitig gab es den Eindruck  Olympia=Postwertzeichen=Ausstellung
                                                              Dresden  1.-16.August1936

Dazu oben auch der Hinweis auf die teils eingedruckten Postwertzeichen. Schon einmal an dieser Stelle  dazu die Information, dass nicht verbrauchte  Blankokarten der Ausstellung Dresden im Jahr 1941 zur Briefmarkenveranstaltung in Leipzig  >> 30 Jahre Gruppe Süd << Werbeschau am 8. Oktober 1941 nachverwendet  wurden. Dazu gab es eingedruckte Postwertzeichen aus der Freimarkenserie Hitler  mit den  Wertstufen zu 3,5 und 6 Reichspfennigen und  der Überdruck erfolgte stets in der Briefmarkenfarbe (Vorstellung  Festpostkarten 1941 Leipzig später, hier das Beispiel zu 3 Pfennigen).

Folgend nun die jeweiligen  Motive mit den mir bekannten Ausführungen bezüglich blanko, gestempelt  z.B. Werbestempel bzw. Freistempel und evtl. die eingedruckte Wertzeichenform

                                                      Deutsche Arbeit und 3Pf. Hindenburg eingedruckt


                                         Deutsche  Familie und  3 und 5Pf. Hindenburg jeweils eingedruckt

 
                                                           Deutsche Musik und 4Pf.Hindenburg eingedruckt


                                                       Deutsche Luftfahrt und 5Pf.Luftpostmarke eingedruckt

In der oben vorgestellten Informationsschrift zur Olympiapostwertzeichenausstellung wurde auch explizit auf die Blockausgaben  zu den Sommerspielen 1936  verwiesen mit der alleinigen Kaufmöglichkeit am Ersttag mit dem 1.8.1936 in Berlin, Kiel und auch Dresden.


                                        Dazu einmal explizit die Amtsblattverfügung Nr. 60 vom 3.Juli 1936


Fortsetzung folgt

Dresden – OLYMPIA Postwertzeichen Ausstellung 1936
2. Fortsetzung
30.07.2022

Auch lokale Briefmarkenhändler gingen auf diese Situation ein  und  dazu nachfolgend  ein Werbeartikel von K.Willy Lampel  mit Abbildung auch des oben vorgestelltem Absenderfreistempel der Ausstellung und  einem der beiden geführten Werbestempel


Der Briefmarkensatz zu den Sommerspielen 1936 war seit dem Ersttag am 9.Mai 1936 natürlich von der rigiden Abgabe der Blockform  nicht betroffen und dazu einmal  ein Satzbeispiel und diesmal mit Sonderstempel Dresden Reichsgartenschau

Entsprechend den obigen Informationen gilt es einmal einen  Blick auf die Blockausgaben zu den olympischen Spielen 1936 zu werfen. Allerdings soll dies aus dem Blickwinkel des „Otto-Normalsammlers“ erfolgen.  Der Michelkatalog führt  etliche Besonderheiten  in diesem Bereich an und ungezähnte Ausgaben existieren ebenso wir  Passerverschiebungen und Verzähnungen. Die Preisklasse ist entsprechen und eine Spielwiese für gut betuchte Sammler, Investoren und Spekulanten. Ich kann hier keine eigenen Beispiele aus diesem Randgebiet der Besonderheiten vorstellen, aber ein wichtiger Hinweis bei Interesse ist die phantastische Ausarbeitung dazu von Manfred Bergmann im Sonderheft zum Jahreskongress der IMOS in Berlin im Jahr 2016. Hier werden durchaus ernsthafte und  interessant recherchierte Beispiele vorgestellt und auch Fragen gestellt unter dem Aspekt Probe- und / oder Fehldrucke Olympiablock 5 und 6 und die  Ausführungen dazu sind bei Interesse unabdingbar. Oben relativ breit angekündigt sind schon die „normalen“ Blockausgaben mit Verwendung auf Brief und  dies in  Dresden relativ seltener anzutreffen.
Dazu einmal „aufgeklappte“ Briefbelege mit unbeschnittener Rückseitenfrankatur, anscheinend um im C6-Format die Blockausgaben  unterzubringen. Die Randschwärzung der Briefrückseite (aus Kontrastgründen?) ähneln eher einem „Trauerrand“, jedoch sind die Blöcke unversehrt und der Druck erfolgte auf dickem und leicht gelblichem Papier (zu Farb- und Papiervarianten  der Olympiamarken später noch einige Ausführungen).

Der Briefaufgeber war wohl nicht nur am 6.8. in Dresden tätig, sondern bedachte Herrn Göhler in Heidelberg auch am 14.8. noch mit Block 5 (dickes Papier) nun auch weiterhin mit „rückseitigem Trauerrand“ aber nun auf  einem Briefumschlag im helleren Farbton.
 
Wenn selbst auch kein Spezialist, so doch einige  Ausführungen zu den Blockausgaben 5/6 im Jahr 1936  aus Anlass der olympischen Sommerspiele.

                                                      Zusammendruckvarianten  aus Block 5
 
                                                                                       und Block 6


Dresden – OLYMPIA Postwertzeichen Ausstellung 1936
3. Fortsetzung
10.08.2022

Sind die obigen „3er Eckkombinationen“ eher als Spielerei zu betrachten, so sind die Zweierkombinationen auf Brief und dies portogerecht zu Olympiazeiten mit entsprechenden Sonderstempeln  interessant und nicht allzu häufig anzutreffen.

Zusammendruck 3 u. 4 Rpf. aus Olympiablock 5 portogerecht als Ortsbrief mit Sonderstempel  Olympia – Pressehauptquartier und Datum vom 7.8.36. Nachfolgend ein Ausschnitt des Olympiastadions aus dem  Olympiaplan des Reichssportverlages. Die Pressearbeitsräume und das Pressepostamt am Oberrand des Stadions, darunter Ehrenhalle und Führerzimmer und eine weitere Etage tiefer Sitzplätze und Tribüne für die Reichsregierung.


Der Zusammendruck 4 und 40 Rpf. aus Olympiablock 5 wurde am Letzttag der olympischen Sommerspiele in Berlin  mit Datum vom 16.8.1936  an einem fahrbaren Sonderpostamt aufgeliefert. Die Frankatur zu 62 Rpf. resultiert aus dem Briefporto zu 12 Rpf., dem Luftpostzuschlag zu 10 Rpf. und der Eilbotengebühr zu 40 Rpf. Die Ergänzungsfrankatur wurde aus dem Markenheftchenbogen  (Michel MHB 58) entnommen waagerecht mit den Werten 3, 12 und 3 Rpf.

Dazu einmal beispielhaft ein FAHRBARES POSTAMT der Deutschen Reichspost auf einer Ansichtskarte  und wohl vermutlich  nicht vom Einsatz während der olympischen Spiele 36. Die Dienststunden sind von 10-20 Uhr angeschlagen und es gab einen Postschalter nur für Sonderstempel und einen Schalter für die Wertzeichenabgabe und  Aufgabe von Einschreibsendungen.


Der Zusammendruck zu 6 und 40 Rpf. aus dem Olympiablock 5 wurde  mit Datum vom 7.8.1936  auf dem Sonderpostamt Olympia-Reiterplatz aufgegeben. Die Frankatur zu 46 Rpf. resultiert aus dem Briefporto zu 16 Rpf. im Ortstarif  und damit in der 2. Gewichtsstufe und dem Einschreibzuschlag zu 30 Rpf.


In dieser Abbildung kommt das Reiterhaus gut zur Darstellung und hier war auch das Sonderpostamt Reiterstadion während der olympischen Spiele untergebracht. Nach meinem Kenntnisstand war das Postamt Reiterhaus vom 27.7. bis 17.8.1936 mit Sonderstempel und Sonder – Einschreibzettel  während der olympischen Spiele  ausgestattet.

Nach dem Schriftbild stammt die Briefserie wohl aus einer Hand und von einem versierten Philatelisten und hier ebenfalls am 16.8.1936 und dem Letzttag der olympischen Sommerspiele wurde erneut am fahrbaren Postamt der letzte fehlende  Zusammendruck  aus dem Olympiablock 5 mit den Werten zu 3 und 6 Rpf. auf den Weg gebracht unter Zusatzfrankatur portogerecht als Fernbrief nach Essen.
Auch mit den Zusammendrucken aus dem Olympiablock 6 hat sich der Briefaufgeber  portogerecht vor 85 Jahren beschäftigt  und erneut den letzten Tag der olympischen Sommerspiele  am besagten fahrbaren Postamt  genutzt.

Fernbrief in der 1. Gewichtsklasse zu 12 Rpf. mit Luftpostzuschlag 10Rpf. unter Verwendung Zusammendruck von 8 und 12 Rpf. aus Block 6 und Zusatzfrankatur  2x 1Rpf. Hindenburg zum Gesamtporto 22Rpf.

Der Zusammendruck zu 15 und 25Rpf. aus dem Olympiablock 6 wurde  mit Datum vom 7.8.1936  auf dem Sonderpostamt  in Kiel zu den olympischen Segelwettkämpfen der XI. Olympiade 1936. Die Frankatur wirkt  auf den ersten Blick etwas rätselhaft, dabei liegt einfach ein Fernbrief in der 2. Gewichtsstufe vor mit 24Rpf. und entsprechend war der Luftpostzuschlag 20Rpf. und  damit sind die 44Rpf. portogerecht erklärt. Es gab neben dem Pressepostamt  drei weitere Sonderpostämter in Kiel. Einmal im 1934/35 errichteten Olympiaheim und Gästehaus war ein Sonderpostamt eingerichtet (22.7. bis 28.8. und ab 15.8. für die Kieler Woche 1936), ferner  im  Hotel Bellevue beide folgend abgebildet. Für das dritte Sonderpostamt im Luftschutzhaus am Düserternbrooker Weg 81 konnte ich keine Abbildung finden.

Fortsetzung folgt





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