Deutsche Postautomation

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Nachtrag
Berlin Reichssportfeld und Sportorganisationen
04.08.2021

Aus dem Jahr 1938 hatte ich die Volksfestveranstaltung im Olympiastadion  vom 18. bis 28. August übersehen. Dazu aus der Werbebroschüre zunächst das Deckblatt

Das aufwendig inszenierte Festspiel  unter dem Titel  Glückliches Volk  hatte 8000 Mitwirkende und  war mittels 5 unterschiedlichen Themenbildern gestaltet worden vom Treiben zu Biedermeierzeiten bis hin zum „Volk in Leibesübungen“ und das Thema „wehrhaftes Volk“ durfte natürlich zu NS - Zeiten abschließend nicht fehlen. Zwölf Monate später war der Truppenaufzug tragischerweise dann keine Übung mehr!

                                                                        Dazu das Programm in der Beschreibung

                                                                    und die zugehörige Preisliste der Veranstaltung

Bis bald wieder einmal, Ihr E.-M.Eden, Holzwickede

Nachtrag
Berlin Reichssportfeld und Sportorganisationen
03.07.2021

Nachträglich bedarf es der Vorstellung zweier übersehener  Poststempel  zum Reichssportfeld Berlin.

Zunächst einmal eine Werbung im Absenderfreistempel der Poststelle des Bezirksbürgermeisters  des Verwaltungsbezirkes Spandau. Die Absenderfreistempel zur Olympiade  1936 in Berlin in den verschiedenen Verwaltungsbezirken  wurden teils schon ab dem Ende des Jahres 1935 eingesetzt. Im nachfolgenden Beispiel dazu der Werbeeinsatz des Bezirksbürgermeisters des Verwaltungsbezirks  Spandau der Stadt Berlin:
                              Besucht das zwischen Olympiadorf und Reichssportfeld gelegene historische Spandau

Bis zum 17.8. 1936 eeinschließlich ist im Postamt Olympiastadion der Sonderstempel zu den Spielen  meines Wissens nach im Einsatz gewesen. Mit frühem Datum kann nun der reguläre Nachfolgepoststempel Berlin – Charlottenburg 5 Reichssportfeld  vom 23. 8. 1936 und Kennbuchstaben a auf einer amtlichen Olympia-Postkarte   vorgestellt werden.

                                                                                                              Detail

Bis bald wieder einmal, E.-M. Eden, Holzwickede

Nachtrag zur 5. Fortsetzung
Berlin Reichssportfeld und Sportorganisationen

13.06.2021

In der 5. Fortsetzung wurden die Sportereignisse im Deutschen Stadion angesprochen, aber beispielhaft nicht vorgestellt. So möchte ich doch im Nachtrag  einmal 5 Fotopostkarten vorstellen und auch nachträglich einfügen, die  zumindest  einige Szenen festhalten.
.
Die obige Kulisse zeigt die Zuschauerränge des Schwimmstadions und  die Inschrift des Postkartenvertriebs W. Sanke aus Berlin  lautet

                                                           DEUTSCHES STADION  Luber springt vom 10m Brett

Nach 100 Jahren ist  Hans Luber in der Regel nicht allgegenwärtig, aber er war zu seiner Zeit ein höchst  bekannter und gefeierter Schwimmsportler gewesen. Dazu einmal auch die Vorstellung seines Buches im Grethlein u. Co. Verlag Leipzig und mit Anführung seiner sportlichen Lorbeeren.

Auf erstaunlichen und durchaus lesenswerten 169 Seiten lässt Hans Luber kein Detail zum Schwimmsport aus, allein die Illustrationen zum Schwimmunterricht vor 100 Jahren sind  wirklich famos und es fehlen auch nicht die Bilder zum  Auerbach-Sprung, sogar in Form des Auerbach-Kopfsprungs mit Anlegen der Arme und auch die Schraube  wird bildhaft vor der Kulisse im Deutschen Stadion vorgestellt.

Hier noch einmal speziell der Schwimmbereich im Deutschen Stadion auf einer Ansichtskarte (rückseitig mit Poststempeldatum 2.5.1926 Berlin)

und die Deutsche Hochschule  für Leibesübungen trainierte die ambitionierten Boxsportler am Beckenrand des Deutschen Stadions mit Blick auf das Rennbahngelände im Hintergrund .

Welches Turnfest  auf der folgenden Ansichtskarte zur Vorstellung kommt, kann ich nicht datieren, die Karte trägt rückseitig den Poststempel Berlin vom 2.9.1926 und vielleicht war es  ein Bild vom Internationalen Arbeiter – Sportfest, das Volker Kluge mit dem 22.8.1926 anführt.

Zumindest konnte ich auch mit der Lupe keine Sportlerin oder Sportler erkennen, die im  "gemeinschaftlichen seitlichen Armstütz umgefallen wären“.

Auch die folgende Fotopostkarte  mit Aufmarsch  der Turnerschaften ist leider vom ausgebenden Verlag  G. Riebecke, Berlin – Charlottenburg 4  ohne  Hinweis zur Veranstaltung.

Der vorstehende Nachtrag wurde auch  in den Gesamtmenüpunkt Reichssportfeld eingereiht



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