Deutsche Postautomation

Informationen zur deutschen Postautomation im Bereich Freimachung,
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Bevor es zum letzten Menüpunkt mit einigen Auslandsaktivitäten bei VW geht, soll noch ein MENÜPUNKT  eingeschoben werden, der einmal nachfolgend noch VW - Spezialitäten  und ihre durchaus beachtenswerte Sammelmöglichkeit aufzeigt. Dabei werden u.a. beispielhaft das Betriebskrankenkassenwesen,  die Briefhinweise auf die Verwaltungs- und Betriebssparten im VW – Konzern  und die  gefeierten Jubiläen von Werk, Stadt und Organisationen einmal kurz beleuchtet. Auch dieser Menüpunkt  ist nur als Hinweis auf die  vorhandenen Möglichkeiten und zur Vervollständigung  im Thema VOLKSWAGEN  gedacht.

Betriebskrankenkasse Volkswagen


Anfangs waren die  angeworbenen  Beschäftigten mit der Gründung des Volkswagenwerkes  in der Regel  noch an ihren alten und in der Regel entfernten Wohnorten mit unterschiedlichsten Krankenkassen versichert und erschwerten die zielgerichtete Arbeit in der Stadt des KdF – Wagens bezüglich der Versorgung im Krankheitsfall. Im Dezember 1939 gab der Reichsarbeitsminister in Berlin den Auftrag  an das Oberversicherungsamt in Lüneburg den Auftrag, eine Betriebskrankenkasse  für das Volkswagenwerk zu etablieren und am 30.6.1940 wurde dort die Arbeit  im Obergeschoß  des Zentralgebäudes  aufgenommen (meines Wissens nach im Sektorbereich Gau Berlin-Brandenburg, benachbart der ehemaligen Personalstelle). Ansichtskarte RNK-Ansichtskarten-Verlag, Braunschweig mit einer Nachkriegsansicht.

                                             
Nachfolgend ein Schreiben der Betriebskrankenkasse  Volkswagenwerk in der Stadt des KdF – Wagens vom 1.2.1943  in einer Krankenversicherungsangelegenheit.

                                  
Nachfolgend noch ein Ausschnitt Durchschrift BKK - VW  ebenfalls mit Unterschrift des Geschäftsstellenleiters in der Stadt des KdF – Wagens.
                                                                   
Die Vorkriegszahl der BKK-Mitglieder stieg wohl bis auf knapp 15.000! Im April 1944 wurde die Geschäftsstelle der Betriebskrankenkasse  im Volkswagenwerk beim alliierten Bombenangriff mit praktisch allen Unterlagen durch Brand zerstört.

               
Der Stadtplan der KdF – Stadt belegt  die weiteren Umzugsorte der Betriebskrankenkasse – anfangs bedingt durch  Zerstörung und nachfolgend durch den starken Mitgliederzuwachs  der Nachkriegszeit und des einsetzenden Produktionsaufschwung im bundesdeutschen Wirtschaftswunder. Nach alliierter Werksbesetzung ging es zunächst notgedrungen in Räume des Arbeitsamtes, es folgte dann der Umzug in eine Baracke des Gemeinschaftslagers,  bevor auf dem Grundstück der zerstörten Cianetti – Halle 1949 endlich ein adäquates Verwaltungsgebäude errichtet  werden konnte. Im Jahr 1950 erfolgte der Einzug  in das Gebäude am Robert – Koch – Platz  (AK-Auschnitt  der BKK  aus einer Cekade Karte).

    
Folgend Robert-Koch-Platz  aus den 60er Jahren mit 3 „Käfern“  vor dem BKK – Gebäude     auf einer Ansichtskarte C.F. Fangmeier, Bad Harzburg

                                  
1955 war schon die Kapazitätsgrenze der Automobilproduktion am Standort Wolfsburg erreicht und für  die Transporterproduktion wurde ein erstes Zweigwerk in Hannover errichtet und 1956 in Betrieb genommen.
                     
Dazu ein Absenderfreistempel  der BKK VW aus dem Jahr 2002  in Hannover. Die Mitgliederzahl der Betriebskrankenkasse erreichte 1960 schon 50.000 Mitglieder.

Die zahlreichen VW - Werksgründungen hinterlassen ihre Spuren in den Absenderfreistempeln der Betriebskasse  des Volkswagenwerkes und dazu nachfolgend  einmal  beispielhaft Salzgitter, Helmstedt und Baunatal.

                                
Am Sitz des Stammwerkes in Wolfsburg können auch Klischeewechsel im Absenderfreistempel der Betriebskrankenkasse  dokumentiert werden und ebenso der Wechsel der Postleitzahl und auch der Freistemplermaschine  Fabrikat Pitney Bowes (E10/65)
            
Mit mittlerweile über 300.000 Mitgliedern stand dann in Wolfsburg ein erneuter Umzug der Betriebskrankenkasse aus räumlichen Gründen an und 1974 zog man in die Goethestraße in die umgebauten Räume des ehemaligen Ledigenheims um.

Zum vorläufigen Abschluss dieses kleinen Ausflugs in die Absenderfreistempel und Geschichte der Betriebskrankenkasse bei VW noch ein Abschlag aus Braunschweig.
            
War die BKK FTE  ursprünglich die Krankenkasse eines Automobilzulieferers, spezialisierte sie sich im weiteren Verlauf auf VW - Angehörige und fusionierte im Jahr 2010 mit der AUDI - BKK und hat mittlerweile wohl auch die BKK - BOMBARDIER in die Krankenversicherung integriert.

Fortsetzung  mit dem  Punkt  Jubiläen in Wolfsburg  im Kapitel „VW-Spezialitäten“ .
Die  gefeierten Jubiläen von Werk, Stadt und Organisationen sollen  einmal kurz beleuchtet werden, um das Spektrum der Entwicklung  andeutungsweise  zu dokumentieren. Auch dieser Menüpunkt  ist nur als Hinweis auf die  vorhandenen Möglichkeiten und zur Vervollständigung gedacht.



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