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31.07.2017      TIETZ  WARENHÄUSER  „dies und das“

2. Nachtrag „übersehener Belege“
An dieser Stelle folgt noch eine übersehene "wichtige" Dokumentation  zur Abhandlung TIETZ und ARISIERUNG im 3. Teil., die auch zusätzlich  in die bisherige Abhandlung eingefügt wird.

Die Francotypstammkarte  zur UNION  Vereinigte Kaufstätten G.m.b.H. Strassburg (Elsass)  dokumentiert den Absenderfreistempel  des ehemaligen Tietzbesitzes im eroberten Kriegsgebiet. Dieser Besitz stellte  allerdings vom weiteren Kriegsverlauf her gesehen nur einen kurzfristigen  Gewinn für Georg Karg dar. Karg hatte bis zum Jahr 1940  die letzten Kreditansprüche der Banken aus der Arisierung der Hermann  Tietz OHG  sukzessive abgelöst und  war Alleinbesitzer geworden der Kaufhäuser unter der Firmierung HERTIE und UNION. Interessant hier die besitzende Firmenangabe mit Hertie für das Unionkaufhaus. Zweifelsohne gelang Karg hier ferner  die Übernahme eines ursprünglichen Kaufhauses der Leonhard Tietz AG. Warum der Westdeutschen Kaufhof Gesellschaft nicht der Zugriff gelang, entzieht sich meiner Kenntnis.

26.05.2017      TIETZ  WARENHÄUSER  „dies und das“

1. Nachtrag „übersehener Belege“

An dieser Stelle folgen einige Dokumentationen im Nachtrag zum Thema Warenhaus Tietz, die auch zusätzlich  in die bisherigen Abhandlungen eingefügt werden.
Zunächst eine Ansichtskarte im Kupfertiefdruck zu Leonhard Tietz mit dem Warenhaus in Düsseldorf  mit  folgendem zugehörigen rückseitigem Druckvermerk.



Den Architekturwettbewerb für das Haus in Düsseldorf gewann - wie schon erwähnt - der österreichische renommierte Architekt Joseph Maria Olbrich  und plante das imposante Warenhaus zwischen König- und Heinrich-Heine-Allee und dazu noch  nachträglich eine Entwurfszeichnung aus der BAUZEITUNG im Jahr 1908.


  Auch die Bauentwurfspläne zum Düsseldorfer Kaufhaus Tietz sollen noch aus der BAUZEITUNG 1908  eingefügt werden.


Zum Warenhauskonzern Leonhard Tietz ist auch noch der Standort Frankfurt nachzutragen.  Schon bei Oscar Tietz in Berlin wurde auf den Verkauf der 19 Warenhäuser im Jahr 1926 aus dem Emden Konzern 1926 an Karstadt verwiesen. Dies hatte wohl die Oscar Tietz OHG bewogen, die Kaufhäuser von Jandorf zu erwerben.  Aber auch  im Thema  QUELLE wurde auf KARSTADT verwiesen mit seiner weiteren relativ unkontrollierten Expansion, speziell bei der Übernahme der Lindemann-Kaufhausgruppe 1928 mit einem in der ausbrechenden Weltwirtschaftskrise von 1929 denkbar ungünstigen Vertrag.  Vermutlich aus wirtschaftlichen Problemen  gab dann Karstadt wohl 2 Kaufhäuser aus dem ehemaligen Konzern  Lindemann in diesem Jahr 1929 an die Leonhard Tietz AG ab. Dies betraf die Häuser in Frankfurt und Breslau. Dazu  die Ansichtskarte  aus Frankfurt a.M.  Zeil mit Warenhaus Tietz.

                                           und ein Blick auf den Kaufhof  mit einer AK gestempelt aus dem Jahr 1961

Aber auch zu Oscar Tietz in Berlin sind noch weitere Belege ergänzend vorzustellen. Zunächst eine Geschäftspostkarte mit dem arisierten Kaufhaus Tietz  als UNION  am Standort Brunnenstraße  aus dem Jahr 1942.


Ferner war in Berlin  und der Chausseestraße 66 das ursprüngliche Kaufhaus Wilhelm Stein erwähnt worden mit entsprechenden Fotokarten aus dem Atelier. Nachfolgend aber noch eine Lithographie  gestempelt  am 26.3.1899 mit der entsprechenden  Warenhausansicht.

Aber auch vom Berliner Standort am Kottbusser Damm 1 noch ein passender Absenderfreistempel in der arisierten Form der  vereinigten UNION Kaufstätten GmbH.





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