Deutsche Postautomation

Informationen zur deutschen Postautomation im Bereich Freimachung,
Briefannahme, Schalterbetrieb und Briefbearbeitung.



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Postdienstleistungs- Automat (PDL)



System der Firma Samkyung ( Südkorea)



Relativ nahtlos reiht sich im Jahr 2002 der Betriebsversuch mit dem PDL- Automaten (Post-  Dienst-Leistung) an die ABAS- Systeme von 1995 und die PIA- Versuchsreihe von 1998 und die Portoermittlungshilfe (PEH) von Sielaff  aus dem Jahr 2001.

Es wurden mit dem PDL- Automaten die PEH- Standorte (s. dortiges Kapitel) teilweise sogar regulär ersetzt. Der neue Betriebsversuch im Briefannahmebereich wurde durch die südkoreanische Firma Samkyung gestaltet. Gegründet wurde die Firma 1993 mit Schwerpunkt Automationstechnik. 1998 entwickelte Samkyung als Mitglied der Postal Automation Project of Korea Post das sogenannte PASS (Postal Automatic Service System) einen  Postannahmeautomat mit zahlreichen Funktionen.

In Korea wurde das System erstmals installiert und England erprobte ebenfalls ab 2003 in London den Briefannahme- Automaten.
         
                              
                               PDL-Automat Korea Post                                                               Post Office/Royal Mail  
                                                                                                                                               (United Kingdom)
                                                                                                                    
                         Die Abbildungen stammen aus dem Prospekt der Fa.Samkyung  aus dem Jahre 2003

Ende 2001 wurden die ersten recht imposanten PDL- Automaten der Deutschen Post zur Verfügung gestellt und erste Erprobungen fanden in Bonn in der Musterfiliale der Deutschen Post AG, Heussallee 2-10 statt. Die Inbetriebnahmen an den Versuchstandorten starteten im Gegensatz zu ABAS und PIA ohne offizielle Ankündigung recht stillschweigend ab April 2002 mit Erfurt, Hannover und Herne.
Die folgende Abbildung des deutschen PDL- Briefannahmeautomaten stammt aus dem Werbe- und Bedienungsprospekt der deutschen Post und erübrigt eine weitere Gerätebeschreibung.

         
                                                    
                                 



Die ersten Standorte waren im April 2002 in den Postämtern Erfurt am 17.4.2002 und Hannover und Herne jeweils am 23.4.2002  weitgehend unbemerkt von Sammlerschaft und philatelistischer Presse in den Betriebsversuch gestartet.

                                     
                                          Die Aufnahme zeigt den Postdienstleistungsautomaten am Standort Herne 2


Aufmerksam wurden die philatelistisch Interessierten bei der Vorstellung des Automaten auf den Posttagen 2002 im Hotel Maritim, Bonn vom 28.4. bis 30.4.2002. Auf dieser Informationsveranstaltung der Deutschen Post hatte der Postdienstleistungsautomat der Firma Samkyung damit auch ferner seinen ersten und einzigen Sonderstandort.

H. Schumacher – bekannter Philatelist und Fachjournalist – konnte in der Philatelie 302 in der Juli-August-Ausgabe schon recht kurzfristig diesen Postautomationsversuch im Briefannahmebereich mit seinen zahlreichen Möglichkeiten detailliert beschreiben. Nach Aktivierung des Automaten  im Bildschirmmenü unterstützte auch zusätzlich eine nette und gleichbleibend freundliche (bei Bedienungsfehlern recht angenehmer Begleitumstand) Frauenstimme in Deutsch oder Englisch die Bedienungsvorgänge am Automaten!
Die folgende Abbildung zeigt das Menüfeld aus der Werbeschrift der Deutschen Post dazu.
                   


                          

                             Schon auf dem Menüfeld des Automaten erkennt man die abrufbaren Postdienstleistungen:

Brief/Postkarten- Aufgabe national oder international, Briefmarkenkauf in Form der Automatenmarke mittels online integriertem Sielaff- Münzwertzeichendrucker, Möglichkeit von Zusatzleistungen wie Einschreiben und Nachnahme im nationalen Bereich, Postpaket/Päckchen- Einlieferung ebenfalls national möglich und zuletzt noch die Ausgabetaste für Luftpostaufkleber. Bedienung erfolgte im Touchscreen- Verfahren.

Zunächst an dieser Stelle eine Briefaufgabe vom Sonderstandort anlässlich der Posttage 2002 vom 28.4. bis 30.4.im Hotel Maritim Bonn mit Datum vom 29.4.2002.


                                      


Da hier passend für Einwurf-Einschreiben vorfrankiert war, wurde das Label für die nachzuweisende Sendung ohne zusätzlichen Werteindruck ausgegeben. In der Innendiensthandhabung dieser PDL- Belege wurden die Label-EURO-Entgelte ansonsten mit Wertzeichen  auf dem Beleg „passend“ ergänzt und mit Poststempel quittiert s. spätere Beispiele. Standard-Einschreiblabel ( beim Beleg oben rückseitig ) wurden bei nachzuweisenden Sendungen zusätzlich verwendet, damit die Scanbarkeit in den Postämtern gewährleistet war. Letzteres geschah häufig durch Überklebung des PDL- Labels. Dadurch wurden die Briefbelege vom puristischen Aspekt her  häufig etwas  „verunstaltet“.


Die Werbeschrift des Automaten bot auch gleich eine Bedienungshilfe in schriftlicher Form.
                   
                              


Bei nachzuweisenden Sendungen  konnten ferner Absender- und Empfängerdaten durch Tastatureingabe auf der Einlieferungsquittung  dokumentiert werden.
                                      
                                                           
                            Der Einlieferungsbeleg zum oben dargestellten Einschreibbrief vom Sonderstandort Bonn.
Die Besonderheiten liegen in diesem Fall im Standorthinweis Bonn- Zentrale und die besondere Labelkennzeichnung  beginnend mit XA.


Ich verweise in diesem Zusammenhang auch auf die Vorstellung eines PDL- Beispiels im Kapitel grüne ATM- Belegdokumentation als Einlieferung einer Teilfrankatur mit einer 195Pfennig-ATM-Wertstufe. Dort wurde der zusätzlich errechnete Entgeldbetrag bei Einschreibversand auf dem Einlieferungslabel des Automaten ausgedruckt. Interessant war damals dabei noch die Nutzungsmöglichkeit für ca. 2 Monate von Postwertzeichen in alter DM- Währung bis 30.6.2002. Da der PDL- Automat in EURO- Währung rechnete, war dies entsprechend mit dem Umrechnungsfaktor 1,95583 zwischen EURO und DM zu berücksichtigen.

Die Automatenbriefmarken nach direktem oder online Abruf durch Portoermittlung  wiesen aber aus dem integrierten Münzwertzeichendrucker der Sielaff- Baureihe auf dem Briefkastenmotiv des PDL- Automaten Besonderheiten auf!

War im Sielaff- Automaten  Leipzig im Posthornmotiv ein breiter Wertaufdruck als Systemfehler vorhanden, der rasch korrigiert wurde, so druckte der integrierte Münzwertzeichendrucker der Fa. Sielaff im PDL- Automaten ebenfalls in breiter Version aber stets und nur auf dem ATM- Briefkastenmotiv. Eine Bestellmöglichkeit der breiten Wertaufdruckversion bei der Versandstelle der Deutschen Post bestand zu keinem Zeitpunkt während der folgenden Betriebsversuche.

Dieser breite Wertstufenaufdruck wurde aber in allen 16 PDL- Automaten 2002/2003 beibehalten, setzte sich dann in den  3 Nachfolgeautomaten der  Briefstationen von Samkyung in Köln 2005 bis 2008 fort und auch die 4 neuen Briefstationen der Fa. Telefrank mit Eröffnung am 1.10.2008 in Frankfurt lieferten weiterhin dieses eindeutige Erkennungsmerkmal. Allerdings wurde in den Briefstationen am 6.11.2008 die breite Wertdruckvariante entfernt und der Wertstufenaufdruck den Ortsgeräten Sielaff angeglichen! Dies ist die 2. Überraschung in Frankfurt, nachdem schon bei der Eröffnung der Briefstationen durch Fehlprogrammierung für ca. 4 Stunden Automatenbriefmarken anfänglich mit Punkt statt Kommastelle im Wertstufendruck erhältlich waren. (s. a. übernächstes Kapitel).

                                                                                                
                         Im Vergleich der 5Cent- Wertstufen sieht man unten deutlich den breiten Wertdruck (vergrößert)

Ferner war im PDL- Automaten für den Kauf der Automatenbriefmarken ein Tastensatz mit fest einprogrammierten Wertstufen vorhanden. Dabei druckte die mögliche Quittung neben Standort und Datum noch erfreulicherweise die Einzelwertstufen aus und summierte den Tastensatz mit Euro 12,01 s. nachfolgende Abbildung vom Standort Bonn- Zentrale 29.4.2002.


                                       
Der PDL- Tastensatz war nicht identisch in der Zusammensetzung mit dem zeitgleichen Sielaff- Tastensatz aus den Ortsgeräten !


Die Inbetriebnahmen in 2002 streckten sich über den Zeitraum von April bis August. Zwei Nachzügler schafften es sogar erst im Oktober bzw. Dezember 2002. Neben den eingangs schon erwähnten Standorten in Erfurt 1, Hannover 1 und Herne 2 sind alphabetisch geordnet noch Aachen, Bochum 5, Braunschweig 1 und 31, Düren 1, Gelsenkirchen 1, Gera 1, Göttingen 1, Gotha 1, Hildesheim 1, Köln 1 und Münster zu nennen.

Der Standort  Bonn bedarf  einer abschließenden Betrachtung , denn von den 16 Automaten war wohl ein Wandergerät in Bonn unterwegs und auf der Post- Expo, bis er im Posttower Dezember 2002 seinen endgültigen Standort erhielt und ein Bonner PDL- Automat zog nach kurzem Intermezzo zum endgültigen Standort in Köln um.

Der nachfolgende Beleg aus Erfurt ist  in mehrfacher Hinsicht typisch für die postinterne Handhabung der PDL- Belege, zeigt aber andererseits auch eine Besonderheit.

                      

In diesem Fall sieht man die im Postinnendienst zufrankierten Euro 2,30. Nicht immer trafen die Wertstufen der vorhandenen Briefmarken den Euro-Labelwert passend! Das zusätzliche Schalter- Einschreiblabel – die Identnummern waren dem PDL-Label angeglichen-  war in diesem Fall zumindest sammlerfreundlich nicht noch  das PDL- Label verdeckend aufgeklebt.

Die Handhabung der Zufrankierung mit  Marken wurde angeblich gebraucht, um  bundesweit das richtige Entgelt zu belegen ohne Gefahr der Nachgebühr für den Empfänger bei Unkenntnis des Eurowertlabels. Das Einschreiblabel war angeblich zusätzlich erforderlich, weil im PDL- Label kein abziehbarer Barcode war, der im Beleglesezentrum in Mannheim die richtige Bearbeitung ermöglichte. Diese Anfangsgegebenheiten sollten im weiteren Betriebsversuch ausgebessert werden, was aber im  ganzen PDL- Zeitraum nicht geschah!
Als seltene Besonderheit ist der obige Nachnahmeversand im PDL- Verfahren anzusehen. Wenn auch im Bedienungsprospekt und  Bildschirmmenü anfangs extra herausgestellt, wurde das Nachnahmeverfahren im Samkyung- Automaten bereits Ende August 2002 nach 3 Monaten wieder eingestellt!


Da  findige Philatelisten die Labelvarianten im Portermittlungsverfahren des PDL- Automaten auch ohne Briefaufgabe erhielten, sind Label- Sets vorhanden und trickreiche Verwendungen bekannt, die sicherlich nicht im Sinne des Konstrukteurs waren.


                                                              

Das  Zudrucketikett  zum Nachentgeld bei Automatensendung gibt es in verschiedenen Varianten, was darauf schließen lässt, dass die Fehlverwendung im obigen Sinne nicht selten war. Nachfolgend einige Labelbeispiele.

         
                               

Auch wenn die Nachnahmeversendung über den Samkyung- PDL- Automaten schon nach knapp 3 Monaten aus der Softwareversion gestrichen wurde – auch Label waren diesbezüglich nicht mehr erhältlich-  auch die Möglichkeit des Paketversandes wurde relativ wenig beachtet. Dabei hatte die Post in ihrem PDL- Programm deutlich darauf verwiesen.



                                                                           


Die zugehörigen PDL- Label unterschieden sich  wie die folgenden Beispiele zeigen, im Paket und Päckchenversand deutlich von den Etiketten der möglichen Briefversendungen.

                        

                                                       Päckchen und Postpaket Label im Samkyung PDL- Automaten

Der Kontrast ist verstärkt. Auch hier empfiehlt es  sich auf Dauer Kopien zu fertigen. Die Thermodruckversionen zeigen schon Spuren der Alterung.

                                    

                                                                        
                 Belegbeispiel  im PDL- Postpaketversand Standort Herne mit Label über Euro 6,90 und Einlieferungsquittung
                                                                                   
  
Wie eingangs erwähnt gab es bezüglich der Bonner- PDL- Automaten einige Besonderheiten.

Ein PDL- Versuchsautomat stand in der Musterfiliale der Deutschen Post in Bonn, Tulpenfeld 10 oder in alter Ortsbezeichnung  Heussallee 2-10. Dieses Gerät mit der Kassennummer 82010015 tauchte wie erwähnt auf den Bonner Posttagen im Hotel Maritim vom 28.4. bis 30.4.2002 auf. Aber zur POST EXPO 2002 auf der Kölnmesse wurde ebenfalls ein PDL- Gerät vorgeführt mit der obigen Kassennummer. War am ersten Tag (8.10.02) noch Bonn Zentrale im Belegaufdruck vermerkt, so wurde dieser am 2. Messetag  dem Sonderstandort angepasst mit POST EXPO 2002 Messe in Köln.


          


Während der POST EXPO 2002 war der PDL- Automat als Vorführgerät nicht in den Postdienst eingeschaltet und gab nur Musterbelege ab.


                          Mustermarke Samkyung  im PDL- Automaten



Aber am 16.12.2002 erhielt der Automat seinen endgültigen Stammplatz im neuen Verwaltungsgebäude POSTTOWER der Deutschen Post. Mit 165 Höhenmetern ein imposantes Bonner Gebäude für ca. 2000 Mitarbeiter, die zuvor verteilt an 10 verschiedenen  Bonner Standorten ihren Dienst leisteten. Nur 14 Tage  konnten hier Tastensätze  gezogen werden im Wertespektrum des oben gezeigten Standortes auf den Bonner Posttagen. Ab 1.1.2003 war ein neuer Tastensatz einprogrammiert anlässlich der Portotarifänderung.



                                    


Der zweite PDL- Tastensatz summierte sich auf 10,31 Euro und hatte eine Wertstufe mehr im Gegensatz zum ersten Tastensatz aus dem Jahre 2002. Auch dieser Samkyung- PDL- Tastensatz mit weiterhin breitem Wertaufdruck differierte zum zeitgleichen Sielaff- Tastensatz der Ortsgeräte in seiner Zusammenstellung. In beiden ATM- Systemen kam es bereits zum 1.3.2003 durch  kurzfristige erneute Portotänderung zum neuen Wertespektrum!



                                  

Diesmal summierten sich die Tastenwerte zum Satz von 10,73 Euro. Eigentlich war nur der Päckchenportowert umgestellt worden. Die Besonderheit liegt diesmal im nahen Ende des Betriebsversuchs! Zwischen März und Juni 2003 wurden die PDL- Automaten an ihren Standorten bis auf das Gerät im Posttower Bonn abgebaut. Letzteres Gerät folgte erst im November 2003. Dadurch war der dritte Tastensatz in seinem Spektrum teils nur noch sehr kurzfristig in den PDL- Automaten erhältlich. In Gera erfolgte bereits zum 19.März der Abbau und das obige Beispiel aus Münster war ebenfalls nur bis April 2003 möglich. Das Betriebsende der jeweiligen Automaten wurde leider nicht immer genau festgehalten. Vielleicht fördert diese Seite ja einige Ergänzungsdaten diesbezüglich zu Tage.


Sicherlich ist der eine oder andere interessierte Sammler beim Studium des Michel- Automatenmarkenkataloges   in der Standortrubrik des Postdienstleistungsautomaten über die Eintragung  Bonn, Zentrale der Postbank gestolpert.
Es hat wohl tatsächlich recht kurzfristig im Forum der Deutschen Postbank in Bonn  ein PDL- Automat  mit der Kassennummer 82010009 Ende Juni bis Anfang Juli 2002 gestanden.
Wegen mangelnder Frequentierung wurde er wohl nach Köln in die „Automatenstrasse“ der Postbank auf der Minoritenstrasse 2 eingereiht. Die Kassennummer verblieb, wie das nachfolgende Beispiel zeigt.


                                                               
                                    

Das Thema Postdienstleistungsautomat und Samkyung  erfordert noch die Berücksichtigung der Präsentation auf der POST - EXPO 2003 vom 7. bis 9.Oktober 2003 in Brüssel/ Belgien und vom 25. September 2004 in Bukarest/Rumänien, letztere Veranstaltung lief im Zusammenhang mit dem UPU- Kongress.
Interessanterweise war der PDL- Automat auf der Veranstaltung  der POST- EXPO 2003 mit der Kassennummer des PDL- Automaten im Posttower Bonn ausgestattet. Vermutlich eine Programmierfehler mit alter Softwarekonstellation noch aus den Vorführphasen auf den Bonner Posttagen und der POST EXPO 2002. Dies ist auch ersichtlich aus den Quittungen des PDL- Gerätes mit Samkyung- Vorführmarken.


                 
           

Linksseitig die Quittung vom 9.10.2003 noch mit fehlerhaftem Standort Bonn Zentrale und rechts nach Umprogrammierung vom gleichen Tag mit Belgium Brussels EXPO und neuer Kassennummer 00820015. Beides sind schon Reproduktionen von relativ schlechten Quittungskopien, aber die Originalquittungen sind  leider schon stark abgeblasst. Es wurden auch Briefaufgaben  im Einschreibverfahren  demonstriert. Die Wertlabel hatten  Nullstellung und enthielten den Hinweis auf den belgischen Standort ( Belgium).


                                                                     

Die Vorstellung auf der POST EXPO 2004 in Bukarest hatte für SAMKYUNG mit seinem PDL- Automaten mehrere kleine Schönheitsfehler. Zunächst erfolgte erst die Aufstellung am 2. Messetag und ferner war noch Brüssel als letztmaliger Sonderstandort programmiert! Dies wurde noch am 25.9.2004 geändert unter  Beibehaltung der Kassennummer der POST EXPO 2003.


                    

                              Linksseitig Label noch mit Belgium- und rechtsseitig mit Romania- Programmierung


                               

Die obige Abbildung zeigt den Mustermarkensatz des PDL- Automaten der Fa. Syamkyung von der POST EXPO 2004  mit dem Quittungseindruck Romania Bucharest ROMEXPO 2004 und Datum 25.09.2004

Die POST EXPO 2003 und 2004 waren auch in weiterer Hinsicht für Interessierte der Postautomation voller Überraschungen. Die Firma Wincor Nixdorf und präsentierte ebenfalls ihren Postdienstleistungsautomaten und auch hier wurde der Gebrauch von Mustermarken teils im deutschen ATM- Format  demonstriert. Hier wäre einmal eine gesonderte Darstellung in einem Unterkapitel vorstellbar.

Interessanterweise wurde schon auf der POST EXPO 2003 in Brüssel berichtet  von der Entwicklung eines Briefannahmeautomaten der Fa. Samkyung,  gedacht für Geschäftskunden mit vermehrtem Sendungsaufkommen. Für diese Version  der späteren Briefstation firmierte die Bezeichnung beta- PASS (Postal Automatic Service System).Auf der POST EXPO 2004 in  Bukarest konnte erstmals den Postkunden ein Prototyp vorgestellt werden (Abbildung Werbeprospekt der Fa.Samkyung C&C).

                    

                                            

  
 Das nächste Kapitel  beschäftigt sich mit den 3 Briefstationen der Firma Samkyung von 2005 bis 2008 in Köln und bringt uns  damit den Anschluss an die aktuelle Weiterentwicklung der Briefstationen in Frankfurt mit der Fa. Telefrank ab 1.10.2008.



  



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